Landesförderung Hausbau: Was zahlt dein Bundesland?
FörderHero · aktualisiert am · Fachlich geprüft von Daniel Zedi am
Jedes Bundesland hat eine eigene Förderbank, und ihre Programme unterscheiden sich stark: in der Förderart, im Betrag, in den Bedingungen und darin, ob sie Neubau, Kauf oder Modernisierung fördern. Einige Länder haben für selbst genutztes Eigentum gar kein eigenes Programm. Die KfW erlaubt die Kombination mit Landesförderung, solange alle Hilfen zusammen die förderfähigen Kosten nicht übersteigen.
Neben der KfW hat jedes Bundesland eine eigene Förderbank mit eigenen Programmen. Die Landesförderung für den Hausbau kann ein zinsgünstiges Darlehen sein, ein Zuschuss, ein Tilgungszuschuss oder ein nachrangiges Darlehen – oder es gibt sie gar nicht. Welche Form dein Land wählt, wie viel es gibt und für wen, unterscheidet sich von Land zu Land deutlich.
Einen Überblick über die KfW-Programme und die 16 Förderbanken gibt Bauförderung in Deutschland. Hier geht es um den Vergleich der Länder selbst: was jedes Land fördert, wie du die Werte richtig liest und wie die Landesförderung mit der KfW zusammenpasst.
Welche Landesförderung gibt es für den Hausbau in meinem Bundesland?
Das zeigt die Übersicht: Öffne dein Bundesland, dann siehst du je Programm die Förderbank, die Art der Förderung, den Zins, den Grundbetrag und die wichtigsten Bedingungen. Mit dem Link am Ende jedes Landes öffnest du unseren Rechner gleich mit deinem Bundesland.
Die Werte sind nicht von Hand zusammengetragen. Sie kommen aus denselben Konditionen, mit denen unser Rechner die Landesprogramme berechnet, und jedes Programm verweist auf die Seite der Förderbank, aus der sie stammen. Ändert eine Förderbank ihren Zins oder ihren Höchstbetrag, ändert sich die Übersicht mit der Rechnung zusammen – ein automatischer Abgleich mit den Seiten der Landesbanken meldet solche Änderungen.
Öffne ein Land für Programme, Zins, Betrag und Bedingungen. Die Werte sind dieselben, mit denen unser Rechner rechnet; „bis zu“ ohne Staffeln und Zuschläge.
Baden-WürttembergL-Bank · Darlehen
- Art
- Darlehen
- Zins
- 1,00 %
- bis zu
- 200.000 €
- mindestens ein Kind im Haushalt
- mit Familienzuschlägen mehr (L-Bank: bis 344.500 € bei vier Personen)
- Einkommen bis 200.000 € (Paar), 100.000 € (allein)
- Zins fest für 15 Jahre, Tilgung 2,25 %
- 24 Monate tilgungsfrei
- keine Modernisierung eines vorhandenen Hauses
BayernBayernLabo · Darlehen + Zuschuss
- Art
- Darlehen + Zuschuss
- Zins
- 3,35 %
- bis zu
- siehe Bedingungen
- bis zu einem Drittel der förderfähigen Kosten
- mindestens 15.000 € Darlehen
- 3,35 % fest für 15 Jahre, danach Kapitalmarktzins
- 5.000 € Kinderzuschuss je Kind
- mindestens 15 % Eigenleistung
- Einkommensgrenze nach dem Bayerischen Wohnraumförderungsgesetz
Berlinkeine Landesförderung
BrandenburgILB · Darlehen + Zuschuss
- Art
- Darlehen + Zuschuss
- Zins
- 0,00 %
- bis zu
- 230.000 €
- mindestens 15 % Eigenkapital
- 20 Jahre zinsfrei, Tilgung 3,00 % pro Jahr
- zusätzlich 10.000 € je Kind
- Entgelte: 2 % einmalig, 0,5 % pro Jahr auf die Restschuld
- Modernisierung nur über ein eigenes Programm der ILB
Bremenkeine Landesförderung
HamburgIFB · Darlehen
- Art
- Darlehen
- Zins
- 2,00 %
- bis zu
- 150.000 €
- nur Neubau und Ersterwerb, kein Kauf aus zweiter Hand
- Zins fest für 15 Jahre
- Einkommen bis 100.000 € (Paar), 20.000 € mehr je Kind
HessenWIBank · 2 Programme
- Art
- Darlehen
- Zins
- 1,60 %
- bis zu
- 200.000 €
- nur beim erstmaligen Erwerb von Wohneigentum
- höchstens die Hälfte der Gesamtkosten
- mindestens 10 % Eigenkapital, Tilgung 3,00 %
- Einkommen für 2 Personen bis 51.405 €, je Kind mehr
- Art
- Darlehen
- Zins
- 1,60 %
- bis zu
- 200.000 €
- +20.000 € bei Effizienzhaus 40
- Höchstbetrag hängt vom Bodenwert ab; genannt ist die oberste Stufe
- höchstens die Hälfte der Gesamtkosten
- mindestens 10 % Eigenkapital, Tilgung 3,00 %
- Einkommen für 2 Personen bis 51.405 €, je Kind mehr
Mecklenburg-Vorpommernkeine Landesförderung
NiedersachsenNBank · Darlehen + Zuschuss
- Art
- Darlehen + Zuschuss
- Zins
- 0,00 %
- bis zu
- 180.000 €
- 180.000 € nur in Einkommensgruppe A, sonst 140.000 €
- je Kind +10.000 € (A) bzw. +7.500 € (B/C)
- 10.000 € Zuschuss je Kind
- höchstens 90 % der Gesamtkosten
- 20 Jahre zinsfrei, 0,50 % Verwaltungskosten pro Jahr
- Eigenmittel 10 %, ab zwei Kindern 7,5 %
Nordrhein-WestfalenNRW.BANK · Darlehen mit Tilgungszuschuss
- Art
- Darlehen mit Tilgungszuschuss
- Zins
- 0,50 %
- bis zu
- 220.000 €
- ohne Kinder bis 150.000 €
- 10 % Tilgungsnachlass (Einkommensgruppe A)
- Einkommen bis 100.000 € (Paar), 20.000 € mehr je Kind
- keine Modernisierung eines vorhandenen Hauses
Rheinland-PfalzISB · 3 Programme
- Art
- Darlehen mit Tilgungszuschuss
- Zins
- 3,70 %
- bis zu
- 175.000 €
- 30 % der Gesamtkosten plus je 5 % Zusatzdarlehen
- Zusatzdarlehen je Kind, beim Bestandskauf und bei niedrigem Einkommen
- Höchstbetrag für Mietenstufe 3–4, +10 % je Kind ab dem dritten
- mindestens 10 % Eigenkapital
- Tilgungszuschuss je nach Einkommen und Energiestandard
- nicht mit Wohneigentum Universell kombinierbar
- Art
- Nachrangdarlehen
- Zins
- 5,00 %
- bis zu
- 250.000 €
- nachrangig besichert, mindestens 25.000 €
- 1 % Verwaltungsgebühr auf den Darlehensbetrag
- mindestens 10 % Eigenkapital
- keine Einkommensgrenze
- nicht mit dem ISB-Darlehen Wohneigentum kombinierbar
- Art
- Darlehen mit Tilgungszuschuss
- Zins
- 3,70 %
- bis zu
- 100.000 €
- nur Modernisierung selbst genutzten Wohnraums
- +5.000 € je Person ab der fünften
- Tilgungszuschuss bis 25 %, je nach Einkommen und Ziel-Standard
- Tilgung 1,55 % pro Jahr
- Einkommensgrenze nach dem Landeswohnraumförderungsgesetz
SaarlandSIKB · Darlehen mit Tilgungszuschuss
- Art
- Darlehen mit Tilgungszuschuss
- Zins
- 1,00 %
- bis zu
- 190.000 €
- Neubau: 2.000 € je m², 95 m² bei vier Personen, ±15 m² je Person
- Modernisierung bis 200.000 € je Wohnung
- Tilgungszuschuss 5 % je Kind, höchstens 20 %
- Zins 1,00 % fest, 30 Jahre Laufzeit
- mindestens 15 % Eigenleistung
- kein Kauf aus zweiter Hand
SachsenSAB · Darlehen
- Art
- Darlehen
- Zins
- siehe Bedingungen
- bis zu
- 80.000 €
- Zins je nach Kinderzahl 0,10 % bis 2,65 %
- mindestens ein Kind im Haushalt
- mindestens 10 % Eigenkapital
- Einkommen bis 100.000 € plus 10.000 € je Kind
- Bestand: mindestens Energieklasse E, auch nach Sanierung
Sachsen-AnhaltIB · Darlehen
- Art
- Darlehen
- Zins
- 0,90 %
- bis zu
- 100.000 €
- +25.000 € je Kind, höchstens +75.000 €
- Zins fest für 10 Jahre
- mindestens 10 % Eigenkapital
- Neubau, Ersterwerb und Erwerb aus dem Bestand
Schleswig-HolsteinIB.SH · Darlehen
- Art
- Darlehen
- Zins
- 0,00 %
- bis zu
- 100.000 €
- mindestens ein Kind im Haushalt
- zinslos, 0,50 % Verwaltungskostenbeitrag pro Jahr
- einmalig 1 % Bearbeitungsentgelt
- Antrag vor dem Kaufvertrag
- Einkommensgrenzen gelten, auf der Produktseite nicht beziffert
- keine Modernisierung eines vorhandenen Hauses
ThüringenTAB · Darlehen
- Art
- Darlehen
- Zins
- siehe Bedingungen
- bis zu
- 250.000 €
- nur Erwerb oder Modernisierung bestehender Häuser, kein Neubau
- Zins und Tilgung legt die Hausbank fest
- mindestens 5.000 €
- keine Einkommensgrenze
So liest du ein Programm:
- Art: „Darlehen“ ist ein zinsgünstiger Kredit. „Darlehen + Zuschuss“ heißt, dass es daneben Geld gibt, das du nicht zurückzahlst, etwa je Kind. „Darlehen mit Tilgungszuschuss“ heißt, dass dir ein Teil des Kredits erlassen wird. Ein „Nachrangdarlehen“ steht im Grundbuch hinter dem Bankdarlehen. Unter dem Programmnamen steht, ob es den Neubau, den Kauf oder die Sanierung fördert.
- Zins: der Sollzins, mit dem auch unser Rechner rechnet. Steht dort „siehe Bedingungen“, ist der Zins gestaffelt oder wird von der Hausbank festgelegt.
- Bis zu: der Grundbetrag ohne Zuschläge. Wie viel du tatsächlich bekommst, hängt an den Bedingungen darunter – mehr dazu weiter unten.
- Quelle und Stand: Der Name der Förderbank führt auf ihre Programmseite, das Datum sagt, wann die Quelle zuletzt geprüft wurde.
Einige Länder haben für selbst genutztes Wohneigentum kein eigenes Programm. Bei ihnen steht „keine Landesförderung“, aufgeklappt mit dem Grund. Für dich bleiben dort die KfW-Programme, die bundesweit gelten.
Zwei Begriffe aus den Bedingungen tauchen oft auf. Der Zins eines Landesdarlehens gilt häufig nur für eine bestimmte Zeit – etwa 15 oder 20 Jahre –, danach richtet er sich nach dem Markt. Und ein Nachrangdarlehen steht im Grundbuch hinter dem Bankdarlehen. Weil die Bank dann einen kleineren Teil des Kaufpreises im ersten Rang finanziert, kann ihr Angebot günstiger werden; das Nachrangdarlehen selbst ist aber oft teurer als ein normales Förderdarlehen.
Welche Bundesländer fördern den Neubau und welche nur den Kauf?
Die meisten Länder, die überhaupt fördern, unterstützen den Neubau und den Kauf einer Bestandsimmobilie. Einige beschränken sich auf eines davon, und die Modernisierung eines Hauses, das du schon besitzt, läuft meist über ein eigenes Programm oder gar nicht über die Landesförderung.
- Baden-Württemberg: Neubau, Bestandskauf
- Bayern: Neubau, Bestandskauf
- Berlin: keine Landesförderung
- Brandenburg: Neubau, Bestandskauf
- Bremen: keine Landesförderung
- Hamburg: Neubau
- Hessen: Neubau, Bestandskauf
- Mecklenburg-Vorpommern: keine Landesförderung
- Niedersachsen: Neubau, Bestandskauf
- Nordrhein-Westfalen: Neubau, Bestandskauf
- Rheinland-Pfalz: Neubau, Bestandskauf, Sanierung
- Saarland: Neubau, Sanierung
- Sachsen: Neubau, Bestandskauf
- Sachsen-Anhalt: Neubau, Bestandskauf
- Schleswig-Holstein: Neubau, Bestandskauf
- Thüringen: Bestandskauf, Sanierung
| Land | Neubau | Bestandskauf | Sanierung |
|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | ja | ja | – |
| Bayern | ja | ja | – |
| Berlin | keine Landesförderung | ||
| Brandenburg | ja | ja | – |
| Bremen | keine Landesförderung | ||
| Hamburg | ja | – | – |
| Hessen | ja | ja | – |
| Mecklenburg-Vorpommern | keine Landesförderung | ||
| Niedersachsen | ja | ja | – |
| Nordrhein-Westfalen | ja | ja | – |
| Rheinland-Pfalz | ja | ja | ja |
| Saarland | ja | – | ja |
| Sachsen | ja | ja | – |
| Sachsen-Anhalt | ja | ja | – |
| Schleswig-Holstein | ja | ja | – |
| Thüringen | – | ja | ja |
Für den Kauf eines Altbaus lohnt ein zweiter Blick. Einzelne Länder fördern ihn nur, wenn das Haus eine Mindest-Energieklasse erreicht oder anschließend saniert wird. Welche Länder den Kauf auch ohne Sanierungspflicht fördern, zeigt Altbau kaufen ohne Sanierung. Wer ein vorhandenes Haus saniert, findet bei den Ländern weniger Programme als für Neubau und Kauf. Bundesweit gibt es für die Sanierung zum Effizienzhaus den KfW-Kredit 261, wie in KfW 308 und 261 kombinieren beschrieben.
Kann ich Landesförderung mit der KfW-Förderung kombinieren?
Von Seiten der KfW ja: Die Merkblätter zu KfW 297, 300 und 308 erlauben die Kombination mit anderen Fördermitteln, solange die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die förderfähigen Kosten nicht übersteigt. Ob das Landesprogramm seinerseits die Kombination zulässt, regelt die Förderbank deines Landes. Manche sagen es ausdrücklich: Die ISB in Rheinland-Pfalz nennt für ihr Programm Wohneigentum Universell die Kombination mit Förderprogrammen des Bundes und der KfW möglich.
So rechnet auch unser Rechner: ein KfW-Kredit, ein Landesdarlehen, wo beides greift, und für den Rest ein Bankdarlehen. Achte dabei auf drei Punkte.
Erstens zählt jede Förderung nur einmal. Wenn beide Programme dieselben Kosten finanzieren, kappt die Grenze der förderfähigen Kosten den Gesamtbetrag. Bei teuren Vorhaben ist das selten ein Problem, bei günstigen kann es eines sein.
Zweitens unterscheiden sich die Bedingungen. Die KfW-Familienprogramme 300 und 308 haben eine eigene Einkommensgrenze, die Länder legen ihre eigenen fest. Wer bei der KfW knapp unter der Grenze liegt, kann beim Land darüber liegen, und umgekehrt. Was die KfW unter dem Einkommen versteht, steht in KfW 300 Einkommensgrenze.
Drittens unterscheiden sich die Antragswege und Fristen. Die KfW-Programme verlangen den Antrag vor dem Beginn des Vorhabens, beim Kauf also vor dem Kaufvertrag. Kläre bei der Förderbank deines Landes, was dort gilt, bevor du einen Vertrag unterschreibst.
Warum sagt der Höchstbetrag wenig über deine tatsächliche Förderung?
Weil er eine Obergrenze ist, keine Erwartung. Was du bekommst, hängt bei fast jedem Landesprogramm an deinen Gesamtkosten, deiner Kinderzahl, deinem Einkommen und oft an weiteren Werten wie der Wohnfläche oder dem Bodenwert des Grundstücks.
Ein Blick in die Bedingungen der Programme zeigt, wie unterschiedlich die Länder rechnen. Manche Programme sind auf einen Anteil der Kosten begrenzt, etwa ein Drittel der förderfähigen Kosten oder die Hälfte der Gesamtkosten. Andere staffeln den Betrag nach Kindern, nach Einkommensgruppen oder nach Personen im Haushalt. Wieder andere rechnen mit einem Betrag je Quadratmeter förderfähiger Wohnfläche. In jedem dieser Fälle kann dein Betrag deutlich unter dem Grundbetrag liegen – oder mit Zuschlägen darüber.
Rechenbeispiel mit ausgedachten Zahlen: Ein Programm finanziert bis zu einem Drittel der förderfähigen Kosten. Kostet dein Haus 300.000 Euro, liegt das Darlehen bei höchstens 100.000 Euro – auch wenn in einer Tabelle ein deutlich höherer Betrag als Obergrenze steht. Erst bei teureren Vorhaben kommt die Obergrenze überhaupt ins Spiel.
Deshalb steht in dieser Übersicht nie eine Summe aus mehreren Programmen, und deshalb solltest du einer solchen Summe in anderen Ratgebern misstrauen. Eine Rechnung aus KfW-Maximum plus Landes-Maximum setzt voraus, dass du beide Höchstbeträge zugleich erreichst. Das gelingt fast niemandem, wie Bauförderung in Deutschland ausführlich zeigt.
Was dir weiterhilft, ist die Rechnung mit deinen eigenen Werten. Unser Rechner prüft die KfW-Programme und die Programme deines Bundeslands mit Kaufpreis, Eigenkapital, Kinderzahl und Einkommen und zeigt, welcher Betrag bei dir ankommt.
Wo stellst du den Antrag für die Landesförderung?
Bei der Förderbank deines Bundeslands oder über den Weg, den sie vorgibt. Der Name der Förderbank unter jedem Programm führt direkt auf die Programmseite, dort steht, wer den Antrag annimmt und welche Unterlagen nötig sind.
Die Wege unterscheiden sich: Bei manchen Programmen stellst du den Antrag über deine Hausbank, bei anderen direkt bei der Förderbank, bei wieder anderen über die Stadt- oder Kreisverwaltung. Die KfW-Kredite laufen dagegen immer über eine Bank, Sparkasse oder einen anderen Finanzierungspartner.
Plane die Anträge deshalb in einer Reihenfolge, bevor du den ersten Vertrag unterschreibst. Hilfreich ist eine kurze Liste: welches Programm, bei wem beantragt, bis wann, mit welchen Nachweisen. Bei einem Neubau mit KfW-Förderung kommt die Bestätigung eines Energieeffizienz-Experten dazu, bei den Familienprogrammen die Steuerbescheide der maßgeblichen Jahre.
Vor dem ersten Gespräch mit der Förderbank helfen fünf Fragen:
- Muss der Antrag vor dem Kaufvertrag oder vor dem Bauvertrag gestellt sein?
- Welches Einkommen zählt, und mit welchem Nachweis?
- Wie viel Eigenkapital oder Eigenleistung verlangt das Programm?
- Darf das Landesdarlehen mit der KfW-Förderung kombiniert werden, und an welcher Stelle steht es im Grundbuch?
- Wie lange gilt der Zins, und was passiert danach?
Mit den Antworten kannst du die Programme vergleichen, die bei dir infrage kommen, statt nur auf den höchsten Betrag zu schauen.
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